Freunde Teil 2

Freunde, Beitrag vom 6. April 2019 Teil 2:

So, mal wieder Basteltime. Der Stefan Eichinger, der kleine Klugscheisser, hat mir ja damals die einfach Frage gestellt, warum ich nicht einfach die Anhängerkupplung unten in den Stapler rein mache. Da ich doch schon etwas senil bin, fiel mir die Antwort dazu nicht mehr ein und ich schluckte das Klugscheissen widerspruchlos einfach runter. Wenn in Selbstreflektion ich mich suhle, neige ich schon minimal dazu einen gewissen Hang zur Umständlichkeit zu entwickeln. Manchmal… Dies zur Vorgeschichte, wer zu faul ist bis zum 6. April 2019 zu scrollen.

Irgendwann, als es so schien, das es niemand aufallen würde, wenn ich das Gestell hinten vom Stapler nehme, musste ich wieder einen Hänger an den Stapler anflexen. Nahm also den Kugelkopf vom Gestell und schraubte ihn in die augenscheinlich dafür vorgesehene Rektalöffnung des Staplers. Dabei viel mir dann auf, das sich der Kugelkopf nicht festschrauben lies, weil die Öffnung zu groß und die Beilagscheibe zu klein war. Ich nahm also einfach ein anderes Zugfahrzeug und behielt im Hinterkopf:

Massive Beilagscheibe bauen, wenn du einfach Stahl nimmst verbiegt sichs, nimms doppelt.

Ich hab also, da es doch ein größeres Loch war als in den Accuschrauber Bohrer passen, so nach und nach Werkzeug gekauft. Als da währen:
Magnetbefestigte Bohr/ Fräsmaschine =>ja scheisse hab nur Holzbänke=> Schweisstisch aus massivem Stahl; Frässer Set gleich mitgestellt=> Scheisse Aufnahme vergessen (sollte eigentlich dabei sein)

Gestern war also der große Tag!

Ich fing an mit der Inbetriebnahme des Magnetbohrersets, was dann kläglich daran scheiterte, weil die Aufnahme für die Fräser ja fehlte. Egal weiter, zwei massive Blechstreifen aus dem Metallschrott geholt und zusammen geklebt mit dem Schweissgerät. 7er Loch => 12er Loch => Ende Gelände, brauch ja ein 22er Loch. Kurz überlegt, was ist der größte Bohrer aus der Fräwerkzeugsammlung? Nicht groß genug natürlich. Also ab in den nächster Raum der Werkzeugaufbewahrungsstätten. Aahhhh da ist ein Set an Stufenbohreren, bis D 30. Super ich bin wieder im Geschäft… Loch gerieben mit dem Stufenbohrer, super das gefällt mir.

Also zum Stapler und dabei festgestellt dass die massive Beilagscheibe jetzt so massiv ist, das man keine Mutter mehr drauf bringt zum anziehen. Scheisse, alles auf Anfang.

Massives Blech aus dem Schrott geholt, abgelängt, Loch bla bla… zum Stapler.

Ich bin ein Genital, so sieht das super aus und hält. Fast hälts, denn man bräuchte eine 33er Schlüsselweite für die Scheiss Mutter. Hab ich nur bis 32 oder wesentlich größer. Gut, soll es so sein, Flex geholt und die Mutter auf SW 32 geflext. Jetzt aber super, hält, sitz wackelt kein bischen und hat Luft.

Was soll ich sagen, ich war wieder mal sehr stolz auf mich das ich doch in nur 4h eine „Schraube“ fest gekriegt habe. Das Alter lässt mich anscheinend etwas langsamer werden, als einen Formel 1 Schrauber.

Am Abend wollte ich dann mit Stapler einen Anhänger auf den Holzplatz fahren und beim Versuch diesen anzudocken, fiel es mir wie Schuppen von den Haaren wieder ein:

Man kann das Zugmaul nicht in die Öffnung des Staplers stecken, da die Recktalöffnung zu klein ist, so das man den Hebel des Zugmauls zur Sicherung nicht mehr Auf- oder zu bringt. Kurz gesagt das geht nicht und da fiel es mir wieder ein warum ich das Gestell gebaut hatte…

Danke Stefan Eichinger dein elender Spott hat mich wieder LEBENSZEIT gekostet, das bekommst du zurück???

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